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BLOG Selbsthilfe Brustkrebs Chiemgau e.V.

Kalender erhältlich!

01.12.2014 in Allgemein

Anläßlich unserer Jahresfeier haben wir unseren neuen Jahreskalender 2015 vorgestellt.Dieser kann ab sofort bei uns bestellt werden -Kosten: 18,50 €.

Sehr informativ war das Gesundheitsgespräch auf bayern2 zum Thema Diagnose Brustkrebs, das hier nachgehört werden kann.

1Deckblatt Februar Januar Juni

Ansehen! arte-Doku Busenwunder

21.11.2014 in Allgemein

In der arte-Doku Busenwunder-Geheimnisse eines herausragenden Körperteils wird die weibliche Brust auf vielschichtige Weise beleuchtet.Der Busen ist ein Meisterwerk der Evolution. Er versorgt Babys mit Muttermilch, schützt uns vor Krankheiten und stellt sich ganz persönlich auf uns ein. Wir lieben ihn, denn er ist mütterlich und sexy zugleich. Gleichzeitig ist er gefährdet wie nie zuvor: Eine von acht Frauen erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Damit hat sich die Krankheitsrate in den vergangenen 30 Jahren nahezu verdoppelt. Die Dokumentation führt durch ein komplexes Forschungsfeld und begegnet dem Busen in zahlreichen Funktionen: als Bakterienkiller, sensibles Wächterorgan und Motor von Entwicklung.  Die Regisseurin Sabine Carbon nimmt den Zuschauer mit auf ihre Entdeckungsreise  und begegnet dem Busen dabei in zahlreichen Funktionen. Der Busen ist ein Symbol der Schönheit und Attraktivität und daher ein Objekt der Manipulation. Was bedeutet eine Operation für den Busen? Gibt es Normen, nach denen wir uns richten? Hat uns der Busen erst menschlich gemacht?Der norwegische Biologe Olaf T. Oftedal erforscht die Entwicklung der Laktation, der Milchbildung. Die Evolution des Säugens hat es Säugetieren ermöglicht, ihre Jungen an verschiedensten Orten großzuziehen. Warum sich aber beim Menschen der weibliche Busen nicht bloß während der Schwangerschaft und Stillzeit wölbt, ist nach wie vor ein großes Rätsel. Der Primatenforscher Frans de Waal erklärt, ob und wie uns der Busen von unseren nächsten Verwandten unterscheidet. Der Biochemiker und Hirnforscher Larry Young sieht den Busen gar als Schlüsselorgan komplexer sozialer Prozesse.

Für die Wissenschaftsjournalistin Florence Williams ist der Busen ein Meisterwerk der Evolution, der jedoch sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse reagiert. Ihre Recherchen geben Anlass zur Besorgnis: Die Muttermilch ist mit Chemikalien belastet und der moderne Lebensstil scheint auch dem Busen selbst zuzusetzen. Wie hängt dies alles zusammen? Die Medizinerin und Aktivistin Dr. Susan Love sucht nach einem schützenden Bakterium gegen Brustkrebs und zeigt sich optimistisch.

Der Film ist hier auf der arte-mediathek online noch längere Zeit anzusehen.

 

MRT – leider keine Regelleistung !

17.11.2014 in Allgemein

Ab Januar müssen die Patientinnen eine Kostenübernahmeerklärung der Kasse für ein Mamma-MRT vorweisen oder die Kosten primär erstatten und diese dann von der Kasse zurückfordern. Dieses Vorgehen stellt eine enorme zusätzliche Belastung sowohl psychischer als auch finanzieller Art für die Patientinnen dar. Die Kosten für ein Mamma-MRT belaufen sich nach der Gebührenverordnung auf 200 bis 400 €  (Quelle hier) – das eben mal vorzustrecken ist kein Pappenstiel! Die betroffenen Frauen müssen also vor der Untersuchung die Kostenerstattung mit Ihrer Krankenkasse selbst abklären. Praktisch bedeutet dies, dass Frauen mit dem Verdachtsmoment, also mit der möglichen Diagnose Brustkrebs bei unklarem Befund nach Ultraschall oder Mammografie, selbst mit Ihrer Krankenkasse Kontakt aufnehmen und dem zuständigen Sachbearbeiter einen Antrag zur Kostenerstattung vorlegen müssen. Die Mamma-MRT ist eine ambulante Untersuchung und kann daher nicht über einen stationären bzw. teilstationären Krankenhausaufenthalt abgerechnet werden. In einer Ausnahmesituation,in der sich Frauen mit der Diagnose”option” Brustkrebs befinden und erst einmal andere Sorgen im Kopf und Herzen haben, müssen sie also das Recht auf eine fortschrittliche Diagnostik erst einfordern und die Kosten vorstrecken! Verständlich, wenn manche Frauen weder den Nerv noch die finanziellen Möglichkeiten dazu haben. Umso bedauerlicher, dass es somit zu erheblichen Zeitverzögerungen im Therapieverlauf kommen kann – genau das, was bei einer Krebsdiagnose wenig sinnvoll ist!

Derzeit wird lediglich bei zwei medizinische Gründe die Durchführung einer Mamma-MRT  von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet:

+Verdacht auf ein Tumorrezidiv nach vorangegangener Operation

+Tumorsuche bei gesicherten Nachweis von Tochtergeschwülsten im Gebiet der Lymphabflusswege der Brust

Weitere medizinische Gründe zur Durchführung einer Mamma-MRT sind:

- präoperatives Staging bei dichter Brust und Verdacht auf mehrere Herdbefunde zur Verbesserung der OP-Planung

- Therapiemonitoring bei neoadjuventer Chemotherapie

- Klinische Aufälligkeit ohne bildmorpholgisches Korrelat in der Mammographie und Sonographie

- Prothesendiagnostik, z.B. Frage nach Implantatruptur

Doch selbst hier ist die Mamma-MRT  keine Regelleistung. Im Anschluss an die Untersuchung bekommt die Patientin eine Rechnung nach der amtlichen Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ). Nachdem Sie diese beglichen hat, werden Ihr die Kosten nach enstprechender Antragsstellung von Ihrer Krankenkasse rückerstattet.

 

MRT – was ist das?

Eine MagnetResonanzTomographie  ist ein Schnittbildverfahren mit Hilfe starker Magnetfelder nach Kontrastmittelgabe in die Vene. Mit der MRT – umgangssprachlich auch Kernspin genannt – werden Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt, die eine Beurteilung der Organe und vieler krankhafter Organveränderungen erlauben. Im Gerät wird keine belastende Röntgenstrahlung oder andere ionisierende Strahlung erzeugt oder genutzt. Allerdings sind die Wirkungen der magnetischen Wechselfelder auf lebendes Gewebe nicht vollständig erforscht.Die Entdeckungsmöglichkeit von bösartigen Tumoren liegt bei erfahrenen Radiologen bei ca. 90 %. Bezeichnungen wie “die gläserne Brust” würden jedoch falsche Hoffnungen wecken, so die Kassenärztlichen Vereinigung, weshalb die  Untersuchungen nur in bestimmten Sonderfällen erstattet werden. Bei der Untersuchung der Brust selbst sind etwa 30 Minuten Bauchlage erforderlich. Oft wird die Untersuchung als “laut” empfunden, eine Kontrastmittelinfusion in die Vene ist erforderlich.

2007 schrieb Dr. med. Vera Zylka-Menhorn in einem Artikel für das Deutsche Ärzteblatt, dass im MRT eine höhere Trefferquote für Frühformen des Mammakarzinoms gewährleistet sei. Die American Cancer Society habe daher im Februar 2007 Konsequenzen aus der nicht zufriedenstellenden Sensitivität der Mammografie im Risikokollektiv gezogen und eine offizielle Empfehlung zum präventiven Einsatz der MRT in der Brustkrebsfrüherkennung herausgegeben Hier der Artikel.

Früherkennungs-Brust-MRT

Ein Forschungsteam um Univ.-Prof. Dr. med. Christiane Kuhl, Direktorin der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Uniklinik RWTH Aachen, zeigte im Juni diesen Jahres erstmalig einen praktikablen Weg für einen flächendeckenden Einsatz der Brust-MRT auf. Bereits in der Vergangenheit konnte die Wissenschaftlerin in mehreren groß angelegten Studien beweisen, dass die MRT der Mammographie wie der Sonographie (Ultraschall) weit überlegen ist. Dies gilt für alle Formen von Brustkrebs – ganz besonders aber für schnell wachsende Tumoren. „Genau die müssen wir aber finden, wenn wir die Brustkrebs-Sterblichkeit wirklich senken wollen“ erklärt Kuhl. Die Leistungsfähigkeit, mit der die MRT – ohne Röntgenstrahlen und ohne Kompression der Brust – Brustkrebs entdecken kann, ist tatsächlich umso höher, je biologisch aggressiver diese Karzinome sind. Bei der Mammographie ist das genau umgekehrt“, stellt Kuhl fest. Hier der komplette Artikel zum Thema:  MRT -Neuer Meilenstein bei der Brustkrebsfrüherkennung

 

diverse Vorträge

15.11.2014 in Allgemein

Rund ums Thema Krebs gibt es einige interessante Veranstaltungenin nächster Zeit:

Münchner Naturheilkundliches Schmerzintensivprogramm MNS
Akupunktur – Wirkung und Nebenwirkung
Dienstag, 18.11.2014 / 18:15 – 19:15 Uhr
• Referent: P. Bäumler, MSC
• Information und Anmeldung: Interdisziplinäre Schmerzambulanz, Campus Innenstadt, Klinikum der Universität München, Pettenkoferstr. 8a, 80336 München, Tel.: 089 4400 – 57508, Fax: 089 4400 – 57507

Roman-Herzog-Krebszentrum/12. Patientenforum
Onkologische Therapiestudien – Chance oder Risiko?
Mittwoch, 19.11.2014 / 17 bis 19 Uhr
• Ort: Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München, Hörsaal C, Ismaninger Straße 22, 81675 München
• Anmeldung: Roman-Herzog-Krebszentrum, Geschäftsstelle, Sylvia Tanzer-Küntzer M. A., Trogerstraße 26, 81675 München, Per Fax: 089 4140-7708 oder E-Mail: ccc@lrz.tum.de

Klinikum Starnberg
Sterbehilfe oder Palliativmedizin? Ein Widerspruch?
27.11.14 / 19.00 Uhr
• Referentin: Dr. med. Silke Weich, Internistin – Pneumologin – Palliativmedizinerin – Sportmedizin, Oberärztin Medizinische Klinik
• Ort: Klinikum Starnberg, Akademisches Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität München, Casino, 1. UG, Oßwaldstr.1, 82319 Starnberg
• Anmeldung unter (0 81 51) 18 – 29 61

Neuroforum
Patientenverfügung und -vollmacht – wie gehen Ärzte damit um? Informationsveranstaltung für Patienten und Besucher
Donnerstag, 27. November 2014 / 17.00 bis 18.30 Uhr
• Veranstaltungsort: Klinikum Bogenhausen, Städtisches Klinikum München GmbH, Englschalkinger Straße 77, Hörsaal, Eingangsebene , 81925 München
• Auskunft: Klinik für Neurologie, Klinische Neurophysiologie und Stroke Unit, Telefon: (089) 9270-2081 (Sekretariat)

Palliativforum München
Fatigue – nicht erkannt und schlecht behandelt
Dienstag, 02.12.14 / 18 bis 19.30 Uhr
• Veranstaltungsort: Christophorus-Haus, Marianne Meier Saal, Effnerstraße 93, München
• Referenten: Dr. med. Holger Wegner, Internist, Hämatologe und Onkologe, Palliativmedizin, und Gregor Sattelberger, Gesundheits- und Krankenpfleger, Dipl. Pflegewirt (FH), MAS Palliative Care

Vortragsreihe Brustkrebs und gynäkologische Tumorerkrankungen für Patientinnen, Patienten und ihre Angehörigen
Lymphödem nach Brust OP und gynäkologischen Eingriffen
Dienstag, 02.12.2014 / 17 bis 18.30 Uhr
• Referentin: Frau Jakob Ertel
• Veranstaltungsort: Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Campus Innenstadt-Maistraße, Hörsaal, Maistraße 11, 80337 München

 

100 Frauen und ihre Brüste – ohne Photoshop!

05.11.2014 in Allgemein

Die Fotografin Laura Dodsworth hat 2012 das Projekt „bare reality“ („nackte Realität“) gestartet und dafür hunderte von Brüsten von Frauen im Alter zwischen 19 und 101 Jahren fotografiert. Ihr Fazit: wie Frauen sich selbst und ihre Brüste sehen, ihre privaten Ansichten, Gefühle und Identifikationen mit und über ihre Brüste sind komplett anderes als es über die Medien vermittelt und suggeriert wird. Über ihre enge Zusammenarbeit mit den Frauen stellte sie  fest: „die Brüste einer Frau sind so individuell wie sie selbst, dabei wollen uns die Medien permanent vermitteln dass irgendetwas nicht richtig sei mit unseren Körpern.“ In den Medien seien Brüste als die Repäsentanten weiblicher Identifikation und Sexualität dargestellt – alle genormt und verändert im Photoshop, ärgert sich die Fotografin. Dabei sind Brüste so viel mehr: sie sind Ausdruck von Fraulichkeit, Mütterlichkeit, Beziehungen,Gesundheit, Schmerz,Veränderung, Alter. Statt dessen seien nur noch Bilder von Brüste nach „Idealvorstellung“ zu sehen, weit entfernt von jeder Realität. So sei es also kein Wunder, dass Frauen zu wenig Selbstvertrauen in sich, ihren Körper und ihre Brüste hätten, fasst die Fotografin ihre Beobachtungen zusammen und ermutigt die Frauen zu ihren Brüsten zu stehen. Der Film über das Projekt ist hier zu sehen.

BrustbildEingegipst und zugespachtelt, verändert, aufgehübscht und verfremdet: weibliche Brüste sind längst nicht mehr das, was sie tatsächlich sind: Ausdruck individueller Persönlichkeit.

Text + Foto:Michaela Dreier

Behandlungserfolg!

29.10.2014 in Allgemein

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Zu unser aller Freude hat bei Anna die Therapie sehr gut angeschlagen. Die Ärzte in Alexandrov-Klinik in Weißrussland  waren erstaunt, denn die Untersuchungen im August ergaben  “praktische eine volle Regression von Metastasen in den mediastenalen Lymphknoten und in der Leber”, sowie sklerotisches gewebe im ganzen Skelett als Zeichen des Behandlungserfolges. Anna bedankt sich bei allen, diemit ihren Spenden die erfolgreiche Behandlung ermöglicht haben.