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BLOG Selbsthilfe Brustkrebs Chiemgau e.V.

2. Lauf fürs Leben

22.09.2015 in Allgemein
Am 3. Oktober heißt es in Siegsdorf wieder : “mit LAUFEN statt-weg LAUFEN”
beim 2. Siegsdorfer Lauf für´s Leben.

Bereits im letzten Jahr war die Veranstaltung” Lauf fürs Leben” ein enormer Erfolg. veranstalter ist, mit großer Unterstützung der Gemeinde Siegsdorf und  einigen regionalen Firmen, die “Wohlfühlwerkstatt e.V. Traunstein”. Dieser Verein ist angetreten, um unter der aktiven regie von Annemarie Emmer, Breast care Nurse imBrustzentrum Traunstein, durch eine Vielzahl an Angeboten die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern. Die Wohlfühlwerkstatt ist ein “Wohlfühl-Ort” an dem man sich außerhalb von medizinischen Bahandlungsräumen von Kliniken und Praxen als Mensch und nicht nur als Patient fühlen kann.

Am Veranstaltungstag (3. Oktober 2015 / Tag der deutschen Einheit) wird ab 10.00 Uhr ein gemeinsames WarmUp für alle Teilnehmer stattfinden, bevor um 11.00 Uhr der Startschuss zum 2. Siegsdorfer Lauf fürs Leben erfolgt. Man kann sich direkt am Veranstaltungstag anmelden und dann heißt es für jedermann, ob groß oder klein von jung bis in hohe Alter GEHEN, LAUFEN oder WALKEN - und HELFEN.
Für jede Runde kann ein beliebiger Betrag (mindestens jedoch 1€ pro Runde) gespendet werden. Nach den ganzen Anstrengungen ist natürlich für ein kulinarisches Angebot bestens gesorgt. Die Veranstaltung wird von verschiedenen Musikgruppen musikalisch umrahmt.

Brustkrebs durch Viren?

18.09.2015 in Allgemein

Aktuell auf scinexx.de:

Brustkrebs durch Viren?

Zusammenhang zwischen Rindervirus und Krebs beim Menschen erkennbar

Überraschender Zusammenhang: Im Gewebe von Brustkrebspatientinnen kommt vermehrt ein Virus vor, das bei Rindern Leukämie verursachen kann. Das kann, muss aber nicht bedeuten, dass das Virus tatsächlich für Brustkrebs verantwortlich ist, betonen die Mediziner. Sollte dies jedodch der Fall sein, könnten sich neue Therapiemethoden auftun: Gegen Viren lassen sich Impfstoffe entwickeln
Brustkrebs: Aufnahme einer Brust mittels MRI

Info Broschüren kostenlos

08.09.2015 in Allgemein

Neuer Patienten-Informationsfilm der Deutschen Krebshilfe

Neben der Operation und der Bestrahlung zählt die medikamentöse Therapie zu den Standardverfahren der modernen Krebsmedizin. Zu ihr gehören die Chemotherapie, die Antikörpertherapie sowie die Antihormontherapie.

Zur Patienteninformation und um den Betroffenen sowie ihren Angehörigen Mut zu machen und Hoffnung zu schenken, hat die Deutsche Krebshilfe ihre Reihe „Die blaue DVD“ um den Patienten-Informationsfilm „Medikamentöse Krebstherapien“ erweitert.

Der Film kann ab sofort kostenlos bei der Deutschen Krebshilfe unter der Telefonnummer 02 28 / 7 29 90-0 oder auf der Webseite der Deutschen Krebshilfe. angefordert werden.

arte-Doku

18.06.2015 in Allgemein

Sehr anschaulicher Film auf arte zum Thema Brustkrebs, erblicher Brustkrebs und das Thema Schönheit, Stillen und anderes rund um den Busen! Noch einige Zeit in der Mediathek zu sehen!

arteBrust

 

umfassende Aufklärung über Tragweite der Diagnostik gefordert!

08.06.2015 in Allgemein

Das BRCA-Netzwerk, das Frauen mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs bundesweit vernetzt und unterstützt, hat soeben eine Stellungnahme hinsichtlich der neuen Möglichkeiten der Tumorgiagnostik veröffentlicht. Denn die Weiterentwicklung der Diagnostik unter Einbeziehung genetischer Eigenschaften kann nur ein Segen zum Wohle der Patientinnen im Hinblick auf Therapieoptionen sein, wenn berücksichtigt wird, dass der besondere Informationsgehalt derlei Untersuchungen “nicht nur über den Patienten selbst Auskunft geben, sondern aufgrund der Vererbung mit gewissen Wahrscheinlichkeiten auch über dessen Angehörige. So betrifft folglich die genetische Diagnostik nicht nur den Patienten selbst, sondern zwingend auch dessen Verwandte.”
Daher fordert das BRCA-Netzwerk eine umfassende “Aufklärungspflicht von Patienten vor genetischer Diagnostik an Tumorgewebe”. Das BRCA-Netzwerk hält es für fahrlässig, Patienten nicht schon im Vorab über die vollständige Tragweite der Tumorgendiagnos192px-DNA_Overviewtik aufzuklären. Ebenso wird die Anwendung des Gendiagnostik-Gesetzes gefordert, eine rechtliche Regelung, die vorsieht, dass Patienten umfassend über jegliche genetische Diagnostik aufgeklärt werden müssen, die neben somatischen auch Keimzellmutationen detektieren kann.
“Was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein müßte, wird, wie die Erfahrung zeigt, in der Praxis oft vernachlässigt”, weiß Michaela Dreier, die Vorsitzende der Selbsthilfe Brustkrebs Chiemgau e.V. aus eigener Erfahrung! Immer wieder kommen Frauen zum Gespräch, die sich nicht genügend informiert fühlen bezüglich dieses Themas. “Da hat man die Diagnose “Brustkrebs” und muß damit schon mal fertig werden, und plötzlich kommt die Möglichkeit der zusätzlichen Diagnoseoptionen auf die Frauen zu, die diese natürlich gerne in Anspruch nehmen, oft aber zu wenig medizinische Informationen dazu haben bzw. bekommen. Sich selbst darum zu kümmern ist in so einer Situation zu viel auf einmal”,  so Michaela Dreier. So erfahren die Frauen oft erst spät oder gar nicht, daß bei einer ” sogenannten “NGS Analyse”  einem erheblichen Teil der Patientinnen eine Therapie mit Parp-Inhibitoren vorenthalten wird bzw. es werden unklare Befunde erhoben, die einer weiterführenden  Blutanalyse bedürfen.” Sie selbst hat sich daher dazu entschlossen, auch Jahre nach ihrer Erkrankung eine entsprechende Untersuchung in einem der 15 universitären Zentrum des  “Deutschen Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs” durchführen zu lassen. “Dort erhielt ich vor dem Test erst einmal eine umfassende Aufklärung und Information, die Tragweite des möglichen Ergebnisses wurde ausführlich besprochen, ebenso die Chance und auch Risiken und natürlich auch, was für Mutationen genau untersucht werden.” Man habe sich dort richtig Zeit genommen für sie, betont die Vorsitzende, ebenso wie die Tatsache, dass man auch keine Privatpatientin sein müsse, damit so eine umfassende Untersuchung durchgeführt wird.
Hier  ist der gesamte Text der BRCA-Stellungnahme nachzulesen.

DNA-Grafik: „DNA Overview“ von Michael Ströck (mstroeck) – Created by Michael Ströck.Copied to Commons from en.wikipedia.org.. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:DNA_Overview.png#/media/File:DNA_Overview.png

vegetarisch & vegan = leicht & lecker!

13.05.2015 in Allgemein

Patienten, die an Krebs erkrankt sind und sich einer konventionellen Behandlung unterziehen, leiden oft unter den vielfältigen Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie sowie von chirurgischen Eingriffen. Ärzte und Heilpraktiker bieten im Team zusammen mit Onkologen ihren Patienten zunehmend auch Homöopathie  als begleitende Therapie an. Oft sind erstaunliche Linderung der Nebenwirkungen und krankheitsbedingten Beschwerden zu erkennen. Mehrere Artikel dazu sind in der aktuellen Ausgabe von “natur&heilen” zu lesen : ein Inteview mit Dr. Jean-Lionel Bagot und “Sanfte Medizin – Homöopathi und Krebs”.

Auch im Landkreis Traunstein gibt es einen Zirkel von Homöopathen, die sich zu Tumorkonferenzen und in Arbeitskreisen treffen und onkologische Patienten durch diese Zeit begleiten. Informationen dazu erhalten sie hier.

Damit die Homöpathischen Mittel – egal ob nun im Rahmen einer begleitenden Krebstherapie oder auch um andere Beschwerden zu behandeln – nicht durch Nahrungsmittel in ihrer Wirkung verändert werden, zeigt  Homöolifebalance® die Möglichkeit und Vielfalt der zum jeweiligen Konstitutionsmittel passenden Ernährung auf. Josefa Sabine Sailler hat uns in einem speziellen Kochkurs diese schmackhafte, überraschend einfache Art des Kochens vermittelt. Dass Vegetarisch und Vergan leicht zuzubereite ist und so fein schmeckt hat alle Kursteilnehmer begeistert.

ZubereitungHomöolifeBKL

 

MenüfolgeHomöolifeBKL

Gesprächskreis entfällt

04.05.2015 in Allgemein

Liebe Frauen,

 auf Grund einer Erkrankung kann der Gesprächskreis heute leider nicht stattfinden!

 Wir bitten euch, zum Gesprächskreis am 14. Mai zu kommen. Dieser findet – auch am Feiertag – statt!

 Vielen Dank für Euer Verständnis.

Augenblicke…

27.04.2015 in Allgemein

SeHIFly

Worum geht es in einer Selbsthilfegruppe? Was passiert dort? Wer trifft sich dort? – Oftmals haben “Selbsthilfegruppen” gegen viele Vorurteile anzukämpfen, sie werden belächelt, toleriert. Viele, die selbst in ähnlichen Lebenssituationen stecken, zögern oft lange, mal vorbeizukommen bei einer Gruppe. Um die Arbeit etwas transparenter darzustellen, hat das Selbsthilfezrntum Traunstein zusammen mit aktiven Mitliedern des Fotoclubs Traunstein und verschiedenen Selbsthilfegruppen ein Projekt initiiert und durchgeführt, in dem “Augenblicke der Selbsthilfe” festgehalten und fotografisch-künstlerisch umgesetzt und ausgestellt werden.  Auch wir sind daran beteiligt – die teilnehmenden Frauen sind natürlich anonym geblieben. Als Gruppe nehmen wir diese Chance gerne war, uns vorzustellen und vielleicht so manche Hemmschwelle abzubauen.

 

Anti-Hormon-Therapie- noch Fragen?

16.03.2015 in Allgemein

Beim 2. Traunsteiner Krebskongress hält PD Dr. Michael Braun, Leiter des Brustzentrums und der Frauenklinik der Rotkreuzklinik in München,  am Freitag, 17. April von 16:00 bis 17:00 Uhr einen Vortrag über die Antihormontherapie und Aromatasehemmer bei der Behandlung von Brustkrebs. Das Motto ist “Sie fragen – Experten antworten”- also die Gelegenheit,Informationen zum Thema zu erhalten! Dieser Vortrag ist öffentlich und kann kostenlos besucht werden! Ort der Veranstaltung: Bildungszentrum in der Herzog-Friedrich-Str 6 in Traunstein.

Kongress2   Kongress1a

 

geheilt – aber auch gesund?

04.03.2015 in Allgemein

AmMontag,2.März wurde auf Bayern 2 folgender Sonderbeitrag zum Thema Brustkrebs gesendet:
” Die Chancen für Brustkrebspatientinnen stehen heute gut – fast 90 Prozent überleben die ersten fünf Jahre nach der Diagnose. Sie gelten nach Operation, Chemo- und Strahlentherapie erstmal als geheilt, doch die meisten Patientinnen fühlen sich nicht gesund, sondern sind stark verunsichert: “Wenn der Krebs mich einmal erwischt hat, kann er jederzeit wieder auftreten.” Und bei weitem nicht alle Patientinnen haben beispielsweise die Möglichkeit, die Hilfe einer Psycho-Onkologin in Anspruch zu nehmen. Wenn eine Brustkrebspatientin eine Anti-Hormontherapie beginnen muss, können Nebenwirkungen wie Übelkeit oder extreme Müdigkeit auftreten, die erneut das Leben einschränken. Es ist einfach nichts mehr wie vorher. Auch der Wiedereinstieg ins Berufsleben ist womöglich schwerer als erwartet. Und dann gibt es auch noch Diskussionen mit der Krankenkasse über begleitende Therapien. Oft ist das sogenannte normale Leben weit entfernt. Für das Notizbuch-Nah dran “Geheilt ja – aber auch gesund? Leben mit Brustkrebs” am 02. März 2015 auf Bayern 2 hat Beate Beheim-Schwarzbach mit Frauen gesprochen, die erzählen was sie neben der medizinischen Therapie auch noch geleistet haben.”

Hier in der Mediathek von Bayern2 ist der Beitrag noch eine Weile nachzuhören!

In dem Beitrag wird auch die Frage gestellt: wie geht es weiter nach den Therapien? Auch die Frage nach der Erwerbsunfähigkeitsrente wird im folgenden Beitrag aufgegriffen und beantwortet:

“Leben nach der medizinischen Therapie

Wenn die medizinische Therapie abgeschlossen ist, haben Brustkrebspatientinnen oft einen wahren Behandlungsmarathon hinter sich: Operation, Chemo- und Strahlentherapie und dann auch noch die Anschlussheilbehandlung. Dann sind sie zwar medizinisch geheilt, fühlen sich jedoch alles andere als gesund…Manche Brustkrebspatientin fällt nach der Reha erst einmal in ein tiefes Loch: Sie hat keine regelmäßigen medizinischen Termine mehr, dafür ist sie endlos müde und hat keine Lust, jemanden zu treffen. Das Fatigue-Syndrom macht vielen zu schaffen und erschwert womöglich auch den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Manche Frau entscheidet sich dann auch erst einmal, eine Erwerbsunfähigkeitsrente zu beantragen….”